Diagnose und Therapie der chronischen Urtikaria

 

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Autoren: PROF. DR. MED. DR. H. C. TORSTEN ZUBERBIER, PRIV.-DOZ. DR. MED. KARSTEN WELLER,
PROF. DR. MED. PETRA STAUBACH, PROF. DR. MED. MARCUS MAURER

gültig: 01.03.2018-01.03.2019

Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH

Zertifiziert bei der  Bayerischen Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten / Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

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technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Auf der Grundlage des 5. Internationalen Konsensustreffens in Berlin im Dezember 2016 zur Urtikaria („URTICARIA 2016“) werden gegenwärtig die internationalen und davon abgeleitet die deutschen Leitlinien zur Urtikaria überarbeitet. Im Rahmen der vorliegenden zertifizierten Fortbildung werden die aktuellen Definitionen und die Klassifikation der Urtikaria dargestellt sowie die aktualisierten Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie, wie sie auf der Konsensuskonferenz beschlossen wurden, erläutert.

Die Urtikaria zeigt eine Lebenszeitprävalenz von ca. 9 % für alle Formen und ist als Erkrankung definiert, bei der juckende Quaddeln, Angioödeme oder beide Symptome auftreten. Treten die Symptome für länger als sechs Wochen auf, wird per Definition von einer chronischen Urtikaria gesprochen, die eine Lebenszeitprävalenz von ca. 2 % aufweist Bei der chronischen Urtikaria wird zwischen zwei Formen unterschieden. Bei der spontanen Form treten die Beschwerden spontan aufgrund unbekannter, aber auch bekannter Ursachen auf. Bei der induzierbaren Form wird die Urtikaria durch Wärme- oder Kälteexposition, Licht, Druck, mechanische Irritation oder Erhöhung der Körperkerntemperatur ausgelöst. Zwischen 0,5 % und 1,0 % der Bevölkerung leiden an einer chronischen spontanen Urtikaria, wobei davon etwa ein Viertel zusätzlich eine induzierbare Form aufweist.

Neben einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität durch Juckreiz, Quaddeln und tiefere Hautschwellungen, Müdigkeit, Einschränkung des Aussehens, Angst und Depressionen kann die Urtikaria auch die individuelle Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und im Alltag des Patienten beeinflussen. So zählt die Urtikaria, wie auch die Psoriasis, zur Gruppe der Hauterkrankungen, die im Vergleich zu anderen dermatologischen Krankheiten die Lebensqualität am stärksten einschränken. Ziel der kausalen und symptomatischen Therapie der Urtikaria ist daher die völlige Beschwerdefreiheit. Um dies zu erreichen, sollte eine standardisierte Erfassung der Krankheitslast, d. h. Krankheitsaktivität plus krankheitsspezifischer Lebensqualität, erfolgen.

   

 

 

 

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