Der Hypogonadale Diabetiker: Eine interdisziplinäre Betrachtung

 

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Qualifizierung durch
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Autoren: PD Dr. Dr.  Stephan von Haehling, Universitätsmedizin Göttingen
PD Dr. Schubert, St. Josefs-Hospital Rheingau GmbH, Rüdesheim am Rhein
Prof. Dr. Sabine Kliesch, Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Universitätsklinikum Münster

Mit freundlicher Unterstützung von Jenapharm Gmbh & Co. KG, Jena.

gültig: 02.01.2018-02.01.2019

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Der männliche Hypogonadismus ist als ein Krankheitsbild beschrieben, das mit verminderten Serum-Testosteronspiegeln und unterschiedlichen Symptomen einhergeht, zu denen u. a. Gynäkomastie, verminderte Knochendichte, Abnahme der Libido, erektile Dysfunktion,

aber auch Depression gehören können. Er betrifft 2,1 bis 5,7 % der Männer im Alter zwischen 40 und 79 Jahren und ist mit einer leicht reduzierten Lebenserwartung verbunden. Da Sexualhormone eine entscheidende Rolle in verschiedenen Prozessen des Körpers, wie z. B. dem Energiemetabolismus, dem Stoffwechsel, der Gefäßfunktion oder bei Entzündungsreaktionen spielen, kann ein endokrines Ungleichgewicht – wie es bei Männern mit Hypogonadismus zu beobachten ist – die metabolischen Funktionen ungünstig beeinflussen. Dementsprechend ist die Prävalenz des männlichen Hypogonadismus bei älteren, übergewichtigen oder Patienten mit Komorbiditäten, wie z. B. Typ-2-Diabetes, deutlich erhöht. So weisen etwa 30 bis 50 % der Patienten mit Typ-2-Diabetes einen Hypogonadismus auf – ein Zusammenhang, der aufgrund der weltweit stark steigenden Häufigkeit des Typ-2-Diabetes immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hierbei gilt ein niedriger Testosteronspiegel als Prädiktor für Typ-2-Diabetes – doch kann auch der Diabetes zu einer Abnahme des Testosteronspiegels führen.

Ziel dieser CME ist es, die Risiken und Konsequenzen des hypogonadalen Diabetes darzulegen, um ÄrztInnen der Fachgruppen, die betroffene Patienten häufig in ihrem klinischen Alltag sehen (Allgemeinarzte, Internisten, Endokrinologen, Kardiologen, Urologen, Andrologen, Geriater u. a.), zu einer interdisziplinaren Zusammenarbeit bei diesem Patientenbild zu ermutigen. Weiterhin wird über die leitliniengerechte Diagnostik und Therapie des Hypogonadismus aufgeklart.

 

 

 

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