Maßnahmen für die Tabakentwöhnung in der hausärztlichen Praxis   PDF
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Autor: Dr. med. J. de Zeeuw

Mit freundlicher Unterstützung von Mundipharma Deutschland GmbH & Co.KG

Gültigkeitsdauer: 17.04.2018-17.04.2019

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Zertifizierung Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Trotz intensivierter Maßnahmen zur Reduktion des Tabakkonsums ist das Rauchen in Deutschland noch immer weit verbreitet: etwa 30 % der 18 – 79-Jährigen greifen regelmäßig zur Zigarette. Obwohl der Tabakentwöhnung also eine große Bedeutung in der Gesundheitsversorgung in Deutschland beigemessen werden sollte, wurde gezeigt, dass sowohl Patienten als auch Medizinstudenten und Ärzte die Wirksamkeit verschiedener Strategien zur Entwöhnung falsch einschätzen. Ein Grund hierfür ist die mangelhafte Behandlung des Themas während des Studiums. So stimmten in einer Studie von Strobel und Kollegen nur 7 % der Medizinstudenten im fünften Ausbildungsjahr vollständig der Aussage zu, sie seien befähigt, zum Verzicht bereite Raucher zu beraten. Unzureichende Ausbildung war auch der Faktor, der am stärksten mit einer niedrigen Beratungsquote von Rauchern in hausärztlichen Praxen assoziiert war, gefolgt von ungenügendem Demo-Material und Zeitmangel. In dieser Studie beriet die Mehrheit der Ärzte (54 %) weniger als zehn Patienten während eines Zeitraums von drei Monaten. Diese Unsicherheiten sollen im Rahmen der vorliegenden CME beseitigt und konkrete Maßnahmen für eine erfolgreiche Tabakentwöhnung in der hausärztlichen Praxis vorgestellt werden. Weiterhin soll das Bewusstsein für das Thema gestärkt werden, denn aufgrund des Zusammenhangs des Rauchens mit der Entstehung unterschiedlichster Erkrankungen können sämtliche Patienten des Hausarztes von einer Entwöhnung profitieren. Es ist daher angemessen, jeden Patienten im Rahmen der üblichen Anamnese auch nach seinem Rauchstatus zu fragen und gegebenenfalls die Motivation für die Rauchfreiheit zu erhöhen oder ihn bei der Entwöhnung zu unterstützen.

 

 

 

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