Asthma-COPD-Overlap:
Symptomatik, Diagnostik und Therapie
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Autor: Dr. Justus de Zeeuw, Pneumologische Praxis am MVZ Gysan/Heinzler/May, Köln

Mit freundlicher Unterstützung von Mundipharma Deutschland GmbH & Co. KG.

Gültigkeitsdauer: 01.05.2018-01.05.2019

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: 

Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) werden typischerweise als separate Entitäten mit eigenständigen epidemiologischen Merkmalen und pathophysiologischen Mechanismen beschrieben. Im klinischen Alltag zeigt sich jedoch häufig eine Überlappung bzw. Koexistenz der beiden Krankheiten: das Asthma-COPD-Overlap (ACO). In Abhängigkeit von diagnostischen Kriterien, Alter und Geschlecht zeigen die Schätzungen für die Prävalenz eines ACO eine hohe Varianz. Auf Basis der vorliegenden Symptome wird bei etwa 15 bis 20 % der COPD-Patienten über 40 Jahre ein ACO diagnostiziert. Basiert die Diagnose ACO hingegen auf der Lungenfunktion, schwanken die Angaben zur Prävalenz bei Nichtrauchern mit schwerem Asthma zwischen 17 und 60 %. Insgesamt wird die Prävalenz des ACO auf 2 % der erwachsenen Gesamtbevölkerung geschätzt und nimmt mit steigendem Alter zu. Neben einer erheblichen Beeinträchtigung des allgemeinen Gesundheitszustandes ist ein ACO mit häufigen Exazerbationen und daraus resultierenden Hospitalisierungen, einer erhöhten Mortalität sowie einer großen sozioökonomischen Belastung verbunden. Die frühzeitige Diagnose eines ACO ist daher essenziell für eine optimierte Behandlung zur Exazerbationsprävention und zur Verbesserung der Lebensqualität des Patienten. In der klinischen Praxis gestaltet sich die Differenzialdiagnose ACO jedoch besonders bei Rauchern oder älteren Patienten häufig sehr schwierig. Wird ein koexistierendes Asthma bei einem COPD-Patienten nicht erkannt, besteht bei Monotherapie mit langwirksamen Beta-2-adrenergen Bronchodilatatoren (LABA) ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen und Toxizität. Andererseits zeigen inhalative Kortikosteroide (ICS) bei COPD-Patienten mit Asthma-Komponente eine bessere Wirksamkeit als bei einer alleinigen COPD. Da ACO-Patienten zudem häufig therapierefraktär sind, ist neben einer zukünftigen Erforschung des Krankheitsbildes zur Erstellung klarer diagnostischer Kriterien die Durchführung von Studien zur Festlegung einer optimalen Therapiestrategie unbedingt notwendig.

Ziel dieser zertifizierten Fortbildung ist es, die behandelnden Ärzte durch die Darstellung der spezifischen Charakteristika von Asthma, COPD und ACO bei der Diagnostik zu unterstützen. Weiterhin werden die pathologischen Grundlagen der Erkrankungen erläutert und die aktuellen Therapieempfehlungen vorgestellt.


   

 

 

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