Grundlagen der Inhalationstherapie bei Asthma und COPD

 

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Autor: Dr. med. Thomas H. Voshaar

Gültigkeit: 01.02.2018-31.01.2019

Mit freundlicher Unterstützung von Mundipharma Deutschland GmbH & Co.KG

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

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technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Asthma und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sind weit verbreitete Atemwegserkrankungen, von denen weltweit viele Millionen Menschen betroffen sind. Während Kinder mit chronischer Atemwegserkrankung in aller Regel unter asthmatischen Beschwerden leiden, kommt bei Erwachsenen je nach Symptomatik – insbesondere bei Rauchern und Atemwegspatienten > 40 Jahren – auch eine COPD oder eine Mischform mit Symptomen beider Erkrankungen (Asthma-COPD Overlap) infrage. Gemeinsam ist diesen Erkrankungen, dass die Inhalationstherapie eine fundamentale Säule der Krankheitskontrolle darstellt. Inhalierte Aerosole – vorwiegend auf der Basis von Kortikosteroiden und Bronchodilatatoren – gelangen direkt in die Atemwege. Bei der Inhalation dieser Wirkstoffe ist die systemische Aufnahme gegenüber oraler oder intravenöser Administration reduziert– bei einem entsprechend günstigen Wirkungs-/Nebenwirkungsverhältnis.

Die Inhalation von Aerosolen und Dämpfen bei Atembeschwerden ist bereits seit der Antike bekannt: Erste Überlieferungen aus Ägypten, die den therapeutischen Einsatz von Aerosolen pflanzlichen Ursprungs durch Raucherzeugung belegen, sind ca. 3.500 Jahre alt. In den folgenden Jahrtausenden fand das Rauchen bzw. Inhalieren von Opium und weiteren pflanzlichen Wirkstoffen Einzug in die respiratorische Therapie verschiedener Kulturen, u. a. China, Indien und Europa.

Einen entscheidenden Meilenstein in der Behandlung respiratorischer Erkrankungen stellt die Entwicklung des ersten Treibmittel-betriebenen Dosieraerosols (pMDI; pressurized metered dose inhaler) im Jahr 1956 dar. Drei Jahrzehnte später folgte der erste Multidosis-Trockenpulverinhalator (DPI; dry powder inhaler) mit inhalativem Kortikosteroid (ICS). In den folgenden Jahren fand eine stetige Weiter- und Neuentwicklung der Inhalationssysteme statt, die insbesondere durch den FCKW-Ausstieg um das Jahr 2000 angetrieben wurde.

Die Vielfalt aktuell verfügbarer Geräte bringt jedoch auch eine zunehmende Unübersichtlichkeit bei der individuellen Wahl eines geeigneten Inhalationssystems mit sich. Dabei hängt der Erfolg einer Inhalationstherapie entscheidend davon ab, ob ein Patient ein bestimmtes Inhalationsgerät korrekt und adäquat anwenden kann. Die Auswahl des geeigneten Devices spielt also eine wichtige Rolle.

Entscheidend für den Therapieerfolg ist außerdem die generelle Adhärenz des Patienten (»Wollen«) und die korrekte Inhalationstechnik (»Können«). Nur ca. 20 bis 30 % der Patienten wenden ihr Therapieaerosol richtig an.

Dabei ist zwischen kritischen (therapierelevanten) und akzeptierbaren Anwendungsfehlern zu unterscheiden: Fehlende Anwendung und kritische Fehler verhindern einen Therapieerfolg, fehlerhafte Anwendungen, die weniger kritisch sind, reduzieren den Therapieerfolg.

Die vorliegende Fortbildung stellt Ihnen die verfügbaren Systeme in der Inhalationstherapie sowie deren Anforderungen an das Atemmanöver erwachsener Patienten vor.

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