Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der Therapie von Krebserkrankungen
 
           
         

 

 

Autor: Prof. Dr. med. Thomas Wehler; Evangelisches Krankenhaus Hamm gGmbH, Klinik für Hämatologie, Onkologie, Pneumologie und Palliativmedizin

gültig:

VNR:

Sponsor: Diese Fortbildung wurde von AbbVie mit insgesamt 11.999,- € finanziell unterstützt.

Zertifizierung beantragt Bayerischen Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten

Als Veranstalter der Fortbildung sind wir verpflichtet, den Sponsor und die Art/finanzielle Höhe der Leistung zu nennen sowie die Interessenskonflikte des Veranstalters und der Autoren/wissenschaftlichen Leiter offen zu legen. Dieser Verpflichtung kommen wir hiermit nach.

Diese Fortbildung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Interessen Dritter und frei von kommerziellen Einflüssen. Sponsoren der Fortbildung werden unter „Sponsor" kenntlich gemacht. Dank der Sponsoren können wir die Fortbildung kostenfrei anbieten. Die Inhalte dieser Fortbildung werden durch die Sponsoren nicht beeinflusst.

Sponsor dieser Fortbildung ist AbbVie. Diese Fortbildung wurde von AbbVie mit insgesamt 11.999,- € finanziell unterstützt.

Unsere Autoren legen in einer Unabhängigkeitserklärung die Interessenskonflikte offen.
Bei der Erstellung der Fortbildung bestanden folgende Interessenskonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen des Beitrags):
Prof. Dr. med. Thomas Wehler: keine

Diese Fortbildung wurde von zwei unabhängigen Gutachtern auf wissenschaftliche Aktualität, inhaltliche Richtigkeit und Produktneutralität geprüft. Jeder Gutachter unterzeichnet eine Konformitätserklärung.

 

 

 

 

 

   

 

Kurzbeschreibung: Das Zeitalter der modernen Tumortherapie wurde in den 1940er Jahren mit der Entdeckung des zytostatischen Effekts von Stickstofflost und Folsäureanaloga (Aminopterin und Methotrexat) sowie deren Nutzen in der Tumortherapie eingeleitet. Durch die Zulassung weiterer Chemotherapeutika und die Entwicklung verschiedener zytostatischer Kombinationstherapien erweiterten sich die Behandlungsoptionen in der Krebstherapie bis Anfang der 1990er stark. Aufgrund der fehlenden Spezifität und der systemischen Wirkung derzeitiger Chemotherapien können deren Toxizitäten starke Nebenwirkungen zur Folge haben. Die Krebsforschung der letzten Jahrzehnte erweiterte das Verständnis der Tumorbiologie drastisch und führte zur Entwicklung neuer zielgerichteter Tumortherapien, wie Small Molecules und monoklonale Antikörper, deren Wirkmechanismus spezifisch in die veränderte Tumorbiologie eingreift. So können zielgerichtete Therapien im Vergleich zu traditionellen Chemotherapien einen effektiven und nebenwirkungsärmeren Therapieansatz darstellen. Jedoch sind intrinsische oder erworbene Resistenzmechanismen, die zu einem Verlust der Wirksamkeit von zielgerichteten Therapien führen können, neue Herausforderungen in der Krebstherapie, vor allem bei einem fortgeschrittenen, nicht-kurativen Krankheitsverlauf. Eine relativ neue Wirkstoffklasse – Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (Antibody Drug Conjugates, ADC) – verbindet die Spezifität von Antikörpern mit der Toxizität von Zytostatika.  Zytotoxische Wirkstoffe werden gezielt in Tumorzellen eingebracht und erreichen ausschließlich im Tumorgewebe eine hoch effektive Zytotoxizität. Aufgrund ihres Wirkmechanismus können ADC einen therapeutischen Beitrag zur Überwindung von Resistenzmechanismen leisten.

Ziel der CME ist es, eine Einführung in das neue Therapiekonzept ADC sowie eine Übersicht zu aktuellen klinischen Anwendungen und potenziellen zukünftigen ADC zu geben.


 


 

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