Multiple Sklerose Sekundär-progrediente Multiple Sklerose – Pathogenetische Mechanismen und Behandlungsoptionen
 
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Autor: Prof. Dr. Dr. Sven Meuth, Prof. Dr. Tobias Bopp

gültig: 06.11.2019-30.04.2020

VNR: 2760909010033840016

Sponsor: Diese Fortbildung wurde von Novartis Pharma Gmbh mit insgesamt 14.191,- € finanziell unterstützt.

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten

Als Veranstalter der Fortbildung sind wir verpflichtet, den Sponsor und die Art/finanzielle Höhe der Leistung zu nennen sowie die Interessenskonflikte des Veranstalters und der Autoren/wissenschaftlichen Leiter offen zu legen. Dieser Verpflichtung kommen wir hiermit nach.

Diese Fortbildung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Interessen Dritter und frei von kommerziellen Einflüssen. Sponsoren der Fortbildung werden unter „Sponsor" kenntlich gemacht. Dank der Sponsoren können wir die Fortbildung kostenfrei anbieten. Die Inhalte dieser Fortbildung werden durch die Sponsoren nicht beeinflusst.

Sponsor dieser Fortbildung ist Novartis Pharma GmbH. Diese Fortbildung wurde von Novartis Pharma GmbH mit insgesamt 14.191,- € finanziell unterstützt.

Unsere Autoren legen in einer Unabhängigkeitserklärung die Interessenskonflikte offen.
Bei der Erstellung der Fortbildung bestanden folgende Interessenskonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen des Beitrags):
Prof. Dr. Dr. Sven Meuth: Berater: Almirall, Amicus Therapeutics Germany, Bayer Health Care, Biogen, Celgene, Diamed, Genzyme, MedDay Pharmaceuticals, Merck Serono, Novartis, Novo Nordisk, ONO Pharma, Roche, Sanofi-Aventis, Chugai Pharma, QuintilesIMS und Teva

Forschungsförderung: BMBF, DFG, Else-Kroner-Fresenius-Stiftung, DAAD, Hertie-Stiftung, IZKF, Deutsche Stiftung Neurologie, Almirall, Amicus Therapeutics Germany, Biogen, Diamed, Fresenius Medical Care, Genzyme, HERZ Burgdorf, Merck Serono, Novartis, ONO Pharma, Roche und Teva

Prof. Dr. Tobias Bopp: Vortragshonorare von Novartis Pharma GmbH

Diese Fortbildung wurde von zwei unabhängigen Gutachtern auf wissenschaftliche Aktualität, inhaltliche Richtigkeit und Produktneutralität geprüft. Jeder Gutachter unterzeichnet eine Konformitätserklärung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische, demyelinisierende und neurodegenerative Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die in der Frühphase der Erkrankung in ca.
85 % der Fälle durch einen schubförmigen Verlauf charakterisiert ist. Die im Rahmen der Schübe auftretenden neurologischen Defizite können sich vollständig oder unvollständig zurückbilden. Diese schubförmig-remittierende MS (relapsing-remitting MS, RRMS) geht unbehandelt bei den meisten Patienten in eine sekundär-progrediente MS (SPMS) über. Der Übergang von der RRMS in die SPMS verläuft meist schleichend und bleibt zunächst oft unbemerkt. Definitive klinische Kriterien, Biomarker oder Magnetresonanztomografie(MRT)-Kriterien für die Diagnosestellung liegen bis heute nicht vor. Die Diagnose wird daher meist durch eine retrospektive Betrachtung der Symptome gestellt. Das wesentliche Merkmal der SPMS ist das kontinuierliche und irreversible Fortschreiten der Behinderung ohne oder unabhängig von Schüben. Zwar kann die SPMS von aufgesetzten Schüben begleitet sein, insbesondere bei zunehmendem Alter und längerer Krankheitsdauer nimmt die Anzahl an Schüben jedoch kontinuierlich ab. Zur Behandlung der RRMS stehen heutzutage zahlreiche krankheitsmodifizierende Therapien zur Verfügung, welche bei der SPMS jedoch häufig nicht wirksam sind. Dies liegt vermutlich daran, dass sich die pathogenetischen Mechanismen von RRMS und SPMS unterscheiden. Während bei der RRMS die Zellen des erworbenen Immunsystems und eine gestörte Blut-Hirn-Schranke (peripher-induzierte Entzündungsaktivität) eine entscheidende Rolle spielen, bestimmen vor allem die Zellen des angeborenen Immunsystems und neurodegenerative Mechanismen das Bild der SPMS (ZNS-intrinsische Entzündungsaktivität). Beide Prozesse laufen von Beginn an parallel ab, jedoch gewinnt bei der SPMS die ZNS-intrinsische Inflammation nach und nach an Bedeutung. Entzündungsbedingte Schädigungen der Hirnsubstanz beeinträchtigen sensorische, motorische oder kognitive Fähigkeiten. Insbesondere zu Beginn der MS ist das Gehirn aufgrund seiner Regenerationsfähigkeit und durch Plastizitätsreserven häufig noch in der Lage, diese Einschränkungen zu kompensieren. Mit fortschreitender Erkrankung nimmt die Kompensationsfähigkeit des Gehirns jedoch ab, sodass es zum irreversiblen Fortschreiten der Behinderungsprogression und damit einhergehend dem Verlust von Alltagskompetenzen kommt. Sowohl die peripher-induzierte als auch die ZNS-intrinsisch getriebene Entzündung müssen daher frühzeitig eingedämmt werden. Während die inflammatorischen Prozesse bei der RRMS mittels verschiedener Therapieoptionen behandelt werden können, sind die Behandlungsmöglichkeiten der SPMS bis heute sehr beschränkt. Die Verfügbarkeit neuer, effektiver Therapien ist daher ein wichtiger Schritt bei der Behandlung von Patienten mit SPMS. Das Ziel dieser CME ist es, ein besseres Verständnis für die SPMS und deren pathogenetische Mechanismen zu vermitteln und über aktuelle Therapien aufzuklären.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

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