Multiple Sklerose - Modul 7: Molekulare Biomarker
 
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Autor: Prof. Dr. med. Wolfgang Brück, Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen / Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Zentrum für klinische Neurowissenschaften, Universitätsklinikum Dresden

gültig: 31.08.2019 - 31.08.2020

VNR: 2760909008817480017

Sponsor: Diese Fortbildung wurde von Novartis Pharma GmbH mit insgesamt 1.935,- € finanziell unterstützt.

Zertifiziert bei der Bayerischen Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

Transparenzinformation und Offenlegung von Interessenkonflikten

Als Veranstalter der Fortbildung sind wir verpflichtet, den Sponsor und die Art/finanzielle Höhe der Leistung zu nennen sowie die Interessenskonflikte des Veranstalters und der Autoren/wissenschaftlichen Leiter offen zu legen. Dieser Verpflichtung kommen wir hiermit nach.

Diese Fortbildung ist frei von wirtschaftlichen/politischen Interessen Dritter und frei von kommerziellen Einflüssen. Sponsoren der Fortbildung werden unter „Sponsor" kenntlich gemacht. Dank der Sponsoren können wir die Fortbildung kostenfrei anbieten. Die Inhalte dieser Fortbildung werden durch die Sponsoren nicht beeinflusst.

Sponsor dieser Fortbildung ist Novartis Pharma GmbH. Diese Fortbildung wurde von Novartis Pharma GmbH mit insgesamt ,- € finanziell unterstützt.

Unsere Autoren legen in einer Unabhängigkeitserklärung die Interessenskonflikte offen.
Bei der Erstellung der Fortbildung bestanden folgende Interessenskonflikte im Sinne der Empfehlungen des International Committee of Medical Journal Editors (relevant ist der Zeitraum der letzten zwei Jahre vor Einreichen des Beitrags):
Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen
Zu Investor: Bayer, Roche
Zu Produkt: Biogen, Bayer, Roche, Sanofi, Teva, Novartis, Merck, Almirall
Zu Berater: Almirall, Biogen, Bayer, Roche, Sanofi, Teva, Novartis, Merck

Prof. Dr. med. Wolfgang Brück
Zu Berater: Advisory Boards für Novartis, Roche, Celgene, Medday, Teva

 

Diese Fortbildung wurde von zwei unabhängigen Gutachtern auf wissenschaftliche Aktualität, inhaltliche Richtigkeit und Produktneutralität geprüft. Jeder Gutachter unterzeichnet eine Konformitätserklärung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Autoimmuner-krankung, die durch eine entzündliche Demyelinisierung und Neurodegeneration im zentralen Nervensystem (ZNS) charak-terisiert ist. Die Erkrankung weist eine große Heterogenität bzgl. der radiologischen und histopathologischen Veränderungen, des klinischen Erscheinungsbildes und Verlaufs sowie des The-rapieansprechens auf [Sospedra und Martin 2016]. Daher ist es von großer Bedeutung, spezifische Merkmale zu kennen, die die Diagnose und Prognose erleichtern und eine Einschätzung des Therapieansprechens und Nebenwirkungsrisikos erlauben. Derzeit spielen die mittels Magnetresonanztomographie (MRT) ermittelte Läsionslast im ZNS sowie klinische Merkmale, z. B. die Schubrate und Behinderungsprogression, eine wichtige Rolle [Vermersch et al. 2016]. Allerdings sind diese Merkmale beim individuellen Patienten nur von relativer Bedeutung was den Krankheitsverlauf und das Therapieansprechen betrifft.

Molekulare Biomarker sind hingegen gut quantifizierbar und können MRT- und klinische Merkmale hervorragend ergän-zen. Biomarker der MS kommen aufgrund der ursächlichen Pathomechanismen aus den Bereichen der Immunologie und Neurobiologie. Obwohl in den letzten Jahren die Bedeutung molekularer Biomarker zunehmend erkannt wurde, ist deren Validierung ein langwieriger Prozess, sodass bisher nur wenige Biomarker routinemäßig in der klinischen Praxis angewendet werden [Comabella und Montalban 2014]. Die Anzahl poten-zieller Biomarker, die sich in den unterschiedlichen Stadien der Erprobung befinden, ist jedoch aussichtsreich.
Die vorliegende Fortbildung beschreibt die Eigenschaften, die ein idealer Biomarker bei der MS besitzen sollte, sowie He-rausforderungen, die sich bei der Etablierung neuer Biomarker ergeben. Es werden darüber hinaus klinisch relevante und viel-versprechende Biomarker aus dem Blut und Liquor vorgestellt, die bei der MS-Diagnose und -Prognose sowie der Beurteilung von Therapieansprechen und -nebenwirkungen von Nutzen sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

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