Multiple Sklerose - Modul 7: Molekulare Biomarker
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Autoren: Prof. Dr. med. Wolfgang Brück, Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen /
Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Zentrum für klinische Neurowissenschaften, Universitätsklinikum Dresden

gültig: 30.05.2018-30.05.2019

Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH.

Zertifiziert durch die Bayerische Landesärztekammer mit bis zu 4 CME-Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch eine entzündliche Demyelinisierung und Neurodegeneration im zentralen Nervensystem (ZNS) charakterisiert ist. Die Erkrankung weist eine große Heterogenität bzgl. der radiologischen und histopathologischen Veränderungen, des klinischen Erscheinungsbildes und Verlaufs sowie des Therapieansprechens auf. Daher ist es von großer Bedeutung, spezifische Merkmale zu kennen, die die Diagnose und Prognose erleichtern und eine Einschätzung des Therapieansprechens und Nebenwirkungsrisikos erlauben. Derzeit spielen die mittels Magnetresonanztomographie (MRT) ermittelte Läsionslast im ZNS sowie klinische Merkmale, z. B. die Schubrate und Behinderungsprogression, eine wichtige Rolle. Allerdings ist eine Quantifizierung und Standardisierung dieser Merkmale zwar in größeren Patientengruppen, aber nicht beim individuellen Patienten, möglich. Molekulare Biomarker sind hingegen gut quantifizierbar und können MRT- und klinische Merkmale hervorragend ergänzen. Biomarker der MS kommen aufgrund der ursächlichen Pathomechanismen aus den Bereichen der Immunologie und Neurobiologie. Obwohl in den letzten Jahren die Bedeutung molekularer Biomarker zunehmend erkannt wurde, ist deren Validierung ein langwieriger Prozess, sodass bisher nur wenige Biomarker routinemäßig in der klinischen Praxis angewendet werden. Die Anzahl potenzieller Biomarker, die sich in den unterschiedlichen Stadien der Erprobung befinden, ist jedoch aussichtsreich.

Die vorliegende Fortbildung beschreibt die Eigenschaften, die ein idealer Biomarker bei der MS besitzen sollte, sowie Herausforderungen, die sich bei der Etablierung neuer Biomarker ergeben. Es werden darüber hinaus klinisch relevante und vielversprechende Biomarker aus dem Blut und Liquor vorgestellt, die bei der MS-Diagnose und -Prognose sowie der Beurteilung von Therapieansprechen und -nebenwirkungen von Nutzen sind.

 

   

 

 

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