Multiple Sklerose - Modul 5: Immunologische Grundlagen:
die Rolle von T- und B-Lymphozyten-
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Autor: Prof. Dr. Dr. Sven Meuth / Prof. Dr. Tobias Bopp

Mit freundlicher Unterstützung von Novartis Pharma GmbH.

gültig: 06.12.2017-06.12.2018

Zertifiziert durch die Bayerischen Landesärztekammer mit bis zu 4 Punkten

Kategorie I

Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Teilnahme ist kostenfrei

klassische CME als PDF zum Download/Ausdrucken / Einzellernen

technische Voraussetzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische, demyelinisierende Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems und stellt die häufigste Ursache neurologischer Beeinträchtigungen bei jungen Erwachsenen dar. Mit etwa 200.000 MS-Patienten in Deutschland liegt die Prävalenz deutlich über früheren Schätzungen und entspricht in etwa den neusten europäischen Prävalenzdaten aus Norwegen und Italien mit 211 bzw. 176 MS-Patienten pro 100.000 Einwohnern. Die häufigste Form der MS, die schubförmig-remittierende MS (relapsing-remitting MS, RRMS), betrifft 85–90 % der Patienten und tritt bei Frauen etwa doppelt so häufig auf wie bei Männern. Bei mehr als der Hälfte der RRMS-Patienten schließt sich später die sekundär progrediente MS (SPMS) an. Seltener treten hingegen das klinisch isolierte Syndrom (KIS) sowie die primär chronisch-progrediente MS (PPMS) auf.

Während eine Reihe von wirksamen Medikamenten zur Behandlung der RRMS zugelassen ist, wirken diese Therapien kaum oder nur sehr bedingt gegen die progrediente Verlaufsform ohne akute Entzündungsherde, da sich die Pathomechanismen der schubförmigen und progredienten MS unterscheiden. An der Entstehung der Erkrankung können sowohl Umwelteinflusse wie Infektionen mit Epstein-Barr-Virus, niedrige Vitamin-D-Konzentrationen und Rauchen als auch genetische Faktoren beteiligt sein. Der genetische Hauptrisikofaktor, Haplotyp des humanen Leukozyten-Antigens (HLA) HLA DRB1*1501/HLA DRB5*0101, sowie über 100 weitere Risikoallele haben dabei Einfluss auf immunologische Funktionen.

Die vorliegende CME befasst sich mit den immunologischen Grundlagen bei der Entstehung und Therapie der MS mit einem Fokus auf der Rolle der T- und B-Lymphozyten. Verschiedene Subtypen und Funktionen der Zellen werden vorgestellt und die immunologischen Wirkmechanismen der unterschiedlichen MS-Medikamente erläutert. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Bedeutung und dem Umgang mit Lymphopenien bei den jeweiligen MS-Therapien.

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